Lexikon, Wörter L-Z

 
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

      |   Seite 1 / A-K    |     |      Seite 2 / L-Z    |        


 L

Lymphstau

Anschwellen des Gewebes, da ein reibungsloser Abtransport der Lymphflüssigkeit nicht gewährleistet ist.

 M

Mandibula

Unterkiefer.

Maskentherapie

Auch CPAP-Therapie (Continuous Positive Airway Pressure) genannt. Kommt bei nächtlichem Schnarchen, Apnoen oder Hypopnoen in Betracht. Hierbei trägt der Patient eine Überdruckmaske, wodurch ein Zusammenfallen der Atemwege vermieden wird, es kommt zur pneumatischen Schienung der Rachenraumes. Von vielen Patienten wird das Tragen der Maske als stark störend empfunden. Abhilfe schaffen dort sog. Unterkieferprotrusionsschienen.

Migräne

Neurologische Erkrankung. Den anfallsartigen Schüben mit meist halbseitigen Kopfschmerzen geht oftmals eine Aura voraus. Zu den Kopfschmerzen kommt häufig Erbrechen, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit.

Milchzahnverlust

Durch den vorzeitigen Verlust von Milchzähnen kann es zu einem Einbruch der Stützzonen kommen, da die Milchzähne als notwendiger Platzhalter fehlen. Dies kann zu Platzmangel, Verlagerung, Durchbruch im Außenstand oder zur vollständigen Retention im Kiefer führen. Die Folgen sind oftmals langjährige kieferorthopädische Therapien und orthopädische Problemen.

Mundatmung

Oftmals durch eine Verstopfung der oberen Atemwege verursacht, versucht der Patient die erschwerte Durchgängigkeit der Nase durch eine vermehrte Mundatmung zu kompensieren. Die Folge ist, dass die eingeatmete Luft nicht angewärmt und gereinigt wird, es kann zu Infektionen der Atemwege kommen, fehlendes Breitenwachstum des Oberkiefers kann die Folge sein, da die Zunge nicht wachstumsfördernd an den Gaumen anlegt wird, zudem kommt es zu vermindertem Speichelfluss, was ein erhöhtes Kariesrisiko mit sich bringt.

Muskellockerung

Bewusste objektive Entspannung der Muskeln durch den Patienten mittels Biofeedback, aber auch unter Zuhilfenahme von TENS-Geräten. Diese senden mittels Elektroden kleine Impulse an die verspannte Muskulatur und führen somit zu einer Deprogrammierung und Lockerung der verspannten Muskulatur.

Myoarthropathie

Schmerzhafte, aber auch nicht schmerzhafte Beschwerden, die im Zusammenhang mit der Kiefergelenkfunktion stehen oder darauf zurückzuführen sind. Die Störungen sind muskuloskeletaler Art, d. h. sie betreffen das Kiefergelen k, die Kaumuskulatur oder angrenzendes Gewebe - heute auch unter dem Begriff CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) zusammengefasst.

Myozentrik

Muskulär bestimmte Bisslage. Alle gegenspielenden Muskeln befinden sich im Gleichgewicht.

 

 N

Narbenentstörung

Wirkt eine Narbe als Störfeld, kann sie mittels spezieller Salben, Neuraltherapie, Licht, Injektionstherapie oder Laser entstört werden.

Neuralgie

In Schüben verlaufende, anfallsartige Erkrankung mit chronischen Schmerzzuständen, betroffen ist jeweils das Versorgungsgebiet des betroffenen Nervs (z. B. Trigeminusneuralgie).

Neuromuskuläre myozentrische Schienentherapie

Spezielle Form der Schienentherapie. Die Bisslage wird durch Muskelentspannung mittels TENS, Akupunktur und Biofeedback ermittelt. Durch die neue Unterkieferposition kommt es zum Durchbrechen alter neuromuskulärer Regelkreise und zur langsamen Adaptation an die myozentrische Bisslage. Eine regelmäßige Kontrolle und Reevaluation sind hierbei für den Therapieerfolg entscheidend.

 

 O

 

 P

Parodontologie

Befasst sich mit der Therapie von Zahnbetterkrankungen sowie der Prävention und Gesunderhaltung des Zahnfleisches. Risikofaktoren für Knochen- und Zahnfleischschwund sind insbesondere Rauchen, Stress und schlechte Mundhygiene.

Parästhesien

Vollständiges oder teilweises Taubheitsgefühl ("Ameisenlaufen"). Ursächlich können Diabetes, Medikamenteneinnahmen, Panikattacken, aber auch starke Verspannungen, z. B. im Rahmen einer Craniomandibulären Dysfunktion sein. Ziel ist es u. a. durch bewusste Muskelentspannung Linderung zu verschaffen.

Psychologie

Die Psyche beeinflusst unser Denken und Handeln bewusst und unbewusst. Eine ganzheitliche Erfassung und Behandlung des Patienten und seiner Psyche gewinnt auch in der Zahnmedizin mehr und mehr an Bedeutung.

 

 Q

Qualitätsmanagement (QM)

In der Zahnmedizin eine äußerst wichtige Regelung. Da hier sehr viele Abläufe zu bewältigen sind,in denen keine Fehler passieren sollten, ist es sehr wichtig, alles detailliert zu definieren,dokumentieren und somit das Praxisteam optimal zu schulen. Im QM werden alle Abläuferegelmäßig überprüft und optimiert. Hierbei kann sich das ganze Team einbringen.

Quecksilberbelastung

Wie hoch die Quecksilberbelastung des Körpers ist, kann anhand von Urin-, Blut- oder Haarprobenbestimmt werden. Alternativmedizinisch lässt sich eine Quecksilberbelastung z. B. mittels IST-Testverfahren nachweisen. Wird eine Belastung festgestellt, ist über eine Ausleitungnachzudenken.

 

 R

Reevaluierung

Neubewertung, engmaschige Nachkontrolle, Überwachung und Lenkung der Therapie, umbestmögliche Erfolge garantieren zu können.

Rhonchopathie

 

Räusperzwang

Symptom der Craniomandibulären Dysfunktion. Der Patient hat ständig das Gefühl, einen Kloß imHals zu haben. Dies kann langfristig zu einer pathologischen Veränderung der Stimmlippenführen.

 

 S

SBAS

Schlafbezogene Atemstörungen. Kernsymptome sind erhöhtes Schlafbedürfnis (Hypersomnie), Schlaflosigkeit (Insomnie) und Erschöpfbarkeit. Seltener sind Kopfschmerzen, Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen. Die Therapie erfolgt nach eingehender Diagnostik, z. B. mit einer TAP-Schiene.

Schienentherapie

Ausgleich von Fehlbisssituationen durch Eingliederung einer Aufbissschiene. In unserer Praxis verwenden wir speziell für Sie angepasste und eingeschliffene neuromuskuläre myozentrische Aufbissschienen.

Schlafmedizin

Relativ junge medizinische Disziplin, die sich mit allen Störungen und krankmachenden Ereignissen im Schlaf beschäftigt. Auch werden hier die Gründe bereits bestehender Krankheiten gefunden. So sind die Leitsymptome bei schlafbezogenen Störungen meist Tagesschläfrigkeit, erhöhter Blutdruck aber auch Schmerzen oder depressive Verstimmungen. Durch Messungen mit verschiedenen komplizierten Apparaturen lässt sich ziemlich genau bestimmen, wo die Probleme liegen.

Schlafzahnmedizin

Teilbereich der Schlafmedizin. Schlafzahnmedizinisch tätige Zahnärzte können aufgrund der zahnärztlichen Anamnese eine Schlafstörung feststellen. Diese Diagnose muss dann mittels Polygraphie oder Polysomnographie ergänzt und spezifiziert werden. Auch in der Therapie von Schlafstörungen können Schlafzahnmediziner oftmals Alternativen, z. B. eine Unterkieferprotrusionsschiene anbieten.

Schmerz

Gefühl, welches über Nozizeptoren (Schmerzrezeptoren) an das Gehirn weitergeleitet wird und dort zu Freisetzung von Botenstoffen führt, welche sich dann als Schmerz bemerkbar machen. Chronischer Schmerz kann zur Beeinträchtigung von Tagesabläufen bis hin zum Abbrechen sozialer Kontakte führen. Schmerz hat eine starke emotionale Komponente. Lang andauernder Schmerz führt zum Herabsetzen der Schmerzschwelle, also zur Adaptation.

Schmerztherapie

Behandlung chronischer Schmerzzustände zur Durchbrechung der Schmerzkaskade. Hierbei findet sich die Möglichkeit einer medikamentösen Therapie, aber auch mittels Akupunktur, Wärme, Kälte, Physiotherapie, Massage, Elektrotherapie oder Verhaltenstraining.

Schnarchen

Auch Rhonchopathie. Der Patient verursacht ein lautes Geräusch, das durch das Flattern des Gaumensegels oder durch die durch Erschlaffung bedingte Atemwegsverengung verursacht wird.Symptome können sein:gestörter Bettpartner, Tagesschläfrigkeit, Leistungsabfall, Sekundenschlaf, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schmerzen und Stoffwechselstörungen. Übergewicht, Alkoholkonsum und Rauchen können hiermit in Zusammenhang stehen. Ursächlich kann aber auch ein zu kleiner Mund- und Rachenraum sein, sei es aus anatomischen Gründen oder aufgrund von langjährigen Verspannungen (CMD).

Sekundenschlaf

Sehr kurze Müdigkeitsattacken, verursacht durch Überarbeitung, schlechten Schlaf, Stress oder zu lange Autofahrten. Der Sekundenschlaf ist häufig Ursache für Verkehrsunfälle. Hierbei besteht in der Regel kein Versicherungsschutz. Spannungskopfschmerz Ziehende diffuse Kopfschmerzen, welche den ganzen Kopf betreffen.

Stress

Vermehrte Adrenalinproduktion und erhöhte Sympathikustätigkeit, erfolgt kein regelmäßigerAusgleich kann es zum sog. Burn-out führen.

Störherd

Chronische, minimale Dauerbelastung des Organismus. Als Störfeld können z. B. wurzelbehandelte Zähne, tote Zähne, aber auch Narben oder chronisch entzündete Tonsillen wirken. Auch eine Elektrosmogbelastung wirkt wie ein Störherd. Ein Störherd kann oft jahrelang unentdeckt bleiben, jedoch sollte man bei chronischen Krankheiten, Krankheitsrezidiven, Migräne oder Kopfschmerzen unklarer Ursache nach einem Störherd suchen. Störherde können auch eine so genannte Fernwirkung haben, d. h. Schmerzen an einem entfernten Organ auslösen. Solche Störherde können z. B. mit dem Immunsystemischen Testaufbau (IST) lokalisiert und therapiert werden.

 

 T

TAP-Schiene

Spezielle Form der Unterkieferprotrusionsschiene.

Tens

Transkutane Elektrische Nervenstimulation. Form der Reizstromtherapie. Stimulation oder Deprogrammierung des schmerzenden oder verkürzten Muskels. Hierdurch lässt sich die Originallänge des Muskels reproduzieren oder aber auch durch die durch TENS verursachte Endorphinausschüttung die Schmerzhaftigkeit im Muskel reduzieren. TENS trägt auch zu einer vermehrten Durchblutung bei, die dem Abtransport von schädlichen Stoffwechselprodukten im Muskel dient und es kommt zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung des Muskels.

Tinnitus

Medizinischer Fachausdruck für Ohrgeräusche oder Ohrensausen. Die Symptome reichen von leisem Rauschen bis hin zu hohen Dauertönen, ursächlich können neben Stress, falscher Haltung und zu wenig Flüssigkeit auch Krankheiten wie Morbus Menière, aber auch eine Craniomansibuläre Dysfunktion ein.

TMD

Mandibular Disease, engl. für Craniomandibuläre Dysfunktion.

TMJ

Temporo-Mandibular Joint, engl. für Kiefergelenk.

Torticollis

Umgangssprachlich auch Schiefhals genannt, bezeichnet eine neurologische Erkrankung, bei welcher es durch überaktive Kopf- und Halsmuskulatur zu unkontrollierten Bewegungen des Kopfes oder einer Kopffehlhaltung kommt. Auch  funktionelle Störungen wie die Craniomandibuläre Dysfunktion können die Entstehung von Torticollis begünstigen.

 

 U

Unterkieferprotrusionsschiene

Schiene, die nur nachts im Ober- und Unterkiefer getragen wird. Sie hält den Unterkiefer vorne und verhindert somit ein Zusammenfallen der Atemwege und des Rachenraumes. Sie kommt in der Schnarchertherapie und Apnoebehandlung zum Einsatz.

 

 V

Verhaltenstherapie

Umfasst ein ganzes Spektrum der Psychotherapie. Die Verhaltenstherapie zielt darauf ab, dem Patienten sein Problem bewusst zu machen und ihn bei der selbstständigen Problembehebung mit Lösungswegen und -vorschlägen zu  unterstützen, sodass der Umgang mit dem Problem erleichtert wird.

Visuelle Analogskala

 

 W

Wirbelsäulendysfunktionen

Werden eingeteilt in Lordose (übermäßig nach vorne gekrümmte Wirbelsäule, "Hohlkreuz"), Kyphose (übermäßig nach hinten gekrümmte Wirbelsäule) und Skoliose (seitliche Abweichung). Ursachen können z. B. angeborene Beinlängendifferenzen, falsche Gewohnheiten, störende Narbenzüge, aber auch ein falscher Biss sein.

Wurzelbehandlung

 

 X

 Y

 Z

Zahnfehlstellungen

Finden sich dann, wenn Zähne so falsch angeordnet sind, dass sie einen Zwangsbiss verursachen oder ästhetisch beeinträchtigen. Zähne in falscher Position sind häufig auch fehlbelastet und es kann zu vorzeitigem Verlust kommen. Zahnherd- und Zahnmaterialtestung: Kann mittels IST erfolgen. Die Verträglichkeit von im Mund befindlichen Materialien kann ausgetestet werden, ebenso geplante Materialien können auf ihre Verträglichkeit hin ausgetestet werden. Auch wurzelbehandelte Zähne oder tote Zähne können auf ihre Störwirkung hin untersucht werden.

Zahnherdsanierung

Es ist nicht immer nötig, beherdete Zähne zu entfernen. Über eine Wurzelbehandlung nach neuesten technischen Standards sowie homöopathischer und isopathischer Begleitbehandlung kann ein Herd ausheilen.

Zahnwerkstoffe

Alle in der Zahnmedizin verwendeten Werkstoffe. Hierbei kommen z. B. Kunststoffe, Metalle oder Keramik zum Einsatz. Aufgrund der Vielfältigkeit kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen, individuell verträgliche Zahnmaterialien können ebenfalls mittels IST festgestellt werden.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

      |   Seite 1 / A-K    |     |      Seite 2 / L-Z    |        

Fusszeile

© copyright Stefanie Morlok   Impressum | Datenschutz

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
*